Ehrenamt braucht Entlastung von zunehmend komplexen Verwaltungsaufgaben

Ehrenamt braucht Entlastung von zunehmend komplexen Verwaltungsaufgaben

Kreis-CDU informiert über Themenbereich Ehrenamt des Kommunalwahlprogramms

Landkreis Nienburg. Vieles in der modernen Gesellschaft ginge ohne ehrenamtlich Helfende schwieriger oder gar nicht mehr. Gleichwohl findet ehrenamtlicher Einsatz nicht immer die notwendige Unterstützung. Das will der CDU-Kreisveband Nienburg ändern. „Wir brauchen mehr Platz für das Ehrenamt im gesellschaftlichen Bewusstsein. Viele richtige Ansätze von steuerlichen Entlastungen bis hin zur Ehrenamtskarte gibt es bereits. Doch die zunehmend anspruchsvoller werdenden rechtlichen Rahmenbedingungen fordern auch eine Entlastung in der täglichen Vereinsarbeit. Darauf sollte die Kreispolitik ein stärkeres Augenmerk richten“, meint der CDU-Kreisvorsitzende Frank Schmädeke (Heemsen) anlässlich der Vorstellung des Themenbereichs Ehrenamt des Programmentwurfs zur Kreistagswahl am 11. September. Im Entwurf hat die Partei in acht Themenfeldern auf acht Seiten wesentliche Aufgaben der Kreispolitik für die Zeit bis 2021 zusammengefasst, um sie einer interessierten Öffentlichkeit vorzustellen. Jede und jeder kann sich mit eigenen Ideen daran beteiligen.

Die Feuerwehren brauchen aus Sicht der CDU wie die zahlreichen anderen Vereine im Landkreis besondere Unterstützung der Kreispolitik, besonders auch bei den stetig zunehmenden Verwaltungsaufgaben.

Die Feuerwehren brauchen aus Sicht der CDU wie die zahlreichen anderen Vereine im Landkreis besondere Unterstützung der Kreispolitik, besonders auch bei den stetig zunehmenden Verwaltungsaufgaben.

„Das Ehrenamt macht den ländlichen Raum lebenswerter. Es gibt unterschiedlichste Initiativen, angefangen bei Ferienpassaktionen in den Sommerferien für Kinder über Schwimmkurse von Vereinen und Fortbildungsangebote der Volkshochschulen bis hin zu sehr professionellen Theateraufführungen zum Beispiel der Freilichtbühnen in Stöckse und Marklohe. Diese Vielfalt wollen wir fördern und bewahren“, sagt der Vorsitzende des CDU-Kreiswahlkampfteams, Dr. Holger Spreen (Stöckse) zur Zielrichung des Programmentwurfs.

Drei zentrale Punkte hat die Kreis-CDU zusammengestellt:

  • „Unsere Vereine und Verbände sichern Freizeit, Sport und Kultur auch in kleinen Orten. Deshalb wollen wir sie erhalten und bei komplexen Verwaltungsaufgaben unterstützen durch zentrale Hilfestellungen, Lehrgänge und Beratung besonders in rechtlichen Angelegenheiten.
  • Unsere zahlreichen freiwilligen Feuerwehren sichern einen wohnortnahen Brandschutz und gewährleisten technische Hilfeleistung bis hin zur Rettung und Bergung in Notsituationen. Wir wollen sie stärken und gemeinsam mit den Feuerwehrkameradinnen und -kameraden gut für die Zukunft aufstellen.
  • Wir wollen bei der Integration von Flüchtlingen in das Vereinsleben vor Ort unbürokratisch helfen.“

Wer zu diesem Themenbereich mitgestalten möchte, kann noch mit Anregungen und Ergänzungen zum Programm der CDU beitragen. Die Partei hat dafür die Mailadresse wir-machen-mit@cdu-nienburg.de eingerichtet. „Jede eingehende Anregung wird im Kreiswahlkampfteam eingehend beraten, denn wir wollen ein wirkliches Programm von den Menschen für die Menschen im Landkreis erreichen“, fassen Frank Schmädeke und Holger Spreen die weiteren Verfahrensschritte zusammen.