CDU bestätigt die vorgeschlagenen Kandidierenden-Listen der vier Wahlkreise – Plötzlicher Tod von Georg Hennig überschattet die Mitgliederversammlung

CDU bestätigt die vorgeschlagenen Kandidierenden-Listen der vier Wahlkreise – Plötzlicher Tod von Georg Hennig überschattet die Mitgliederversammlung

Stehen souverän an der Spitze der Kreis-CDU ihrer Wahlkreise – (v.li.) Maik Beermann MdB, Karsten Heineking MdL, Barbara Weißenborn und Kreisvorsitzender Dr. Frank Schmädeke MdL

LIEBENAU. Noch ganz unter dem Eindruck des plötzlichen Todes von Georg Hennig hat sich der CDU-Kreisverband Nienburg am Mittwoch in der Liebenauer Schweizerlust zur Mitgliederversammlung getroffen, um die Kandidatinnen und Kandidaten für die Kreistagswahlen zu bestimmen.
„Viel zu früh haben wir ihn verloren, den Freund, das engagierte Mitglied, den Menschen und ich vermag nicht auszudrücken, wie schwer dieser Verlust auf mir lastet“, so der Kreisvorsitzende Dr. Frank Schmädeke zu Beginn der Veranstaltung, an der über 70 Mitglieder der CDU in Präsenz teilnehmen konnten.

Als Kreisvorsitzender der Partei, der Georg Hennig in diesem Jahr seit 40 Jahren angehört hat, hätte Schmädeke den so plötzlich Verstorbenen an diesem Abend lieber mit einer Urkunde geehrt und den Dank für dessen unermüdliches Engagement in zahlreichen Ämtern und Mandaten ausgesprochen. Stattdessen kam man in Liebenau zusammen und gedachte Hennig mit einer Schweigeminute. „Die Erinnerung an ihn wird uns auf unserem weiteren Weg begleiten“, so der Kreisvorsitzende abschließend, bevor er mit Mühe zur Tagesordnung übergehen konnte.

Schmädeke bedankte sich bei allen Mandatstragenden, die sich in dieser Legislaturperiode für die CDU in zahlreichen Kommunal-Parlamenten engagiert haben. „Wir können trotz aller Widrigkeiten zufrieden sein mit den Ergebnissen, die wir als Team für unseren Heimatwahlkreis erreicht haben“. In den vergangenen Jahren habe man als CDU-Fraktion im Kreistag nicht nur solide Haushalte und den neuen Inklusionsplan beschließen können und den Bau des Bildungscampus und der neuen FTZ auf den Weg gebracht, an der Beschleunigung des Glasfaserausbaus mitgearbeitet, die Kinderbetreuungssituation verbessert, Natur- und Landschaftsschutz weiterentwickelt, den ÖPNV gut aufgestellt und die Basis für eine gute wirtschaftliche Perspektive vorangebracht, sondern man arbeite derzeit auch noch mit Hochdruck daran, das neue Raumordnungsprogramm auf den Weg zu bringen, um die Chancen der Energiewende für den Landkreis nutzen zu können.

„Wir waren einer der ersten Landkreise, der die von der EU geforderte Überführung unserer Flora-Fauna-Habitate-Gebiete in nationale Schutzgebiete abschließen konnte und wir wollen auch unter den ersten sein, wenn es darum geht, Wasserstoff zu nutzen, unseren Wald gut aufzustellen, die Versorgung mit Wasser zu sichern, die medizinische Versorgung auf dem Land sicherzustellen und vor allem unsere Unternehmen und unsere heimische Landwirtschaft zu unterstützen“, so Schmädeke.
„Wir waren einer der ersten Landkreise, der die von der EU geforderten Überführung unserer Flora-Fauna-Habitate-Gebiete in nationale Schutzgebiete abschließen konnte und wir wollen auch unter den ersten sein, wenn es darum geht, Wasserstoff zu nutzen, unseren Wald gut aufzustellen, die Versorgung mit Wasser zu sichern, die medizinische Versorgung auf dem Land sicherzustellen und vor allem unsere Unternehmen und unsere heimische Landwirtschaft zu unterstützen“, so Schmädeke.

Als Kreisvorsitzender und Fraktionsmitglied bedankte er sich bei Karsten Heineking, dem Vorsitzenden der CDU-Fraktion im Kreistag. Er habe die Fraktion getrieben und gebremst und dafür gesorgt, dass „der Karren“ nicht auf holpriger Strecke auseinandergebrochen sei.
Als größte Fraktion stellt die CDU im Kreis zwei der stellvertretenden Landräte, die Fraktion bringt ihre breit aufgestellten Kompetenzen in allen Ausschüssen ein und es ist gelungen, in guter, von Respekt geprägter Arbeit mit der Verwaltung des Landkreises zusammenzuarbeiten, um wichtige Themen aus der Bevölkerung immer wieder an der richtigen Stelle zu platzieren.

Für die Herausforderungen der Zukunft brauche es starke, verlässliche Teams und kompromissbereite Mehrheiten. „Dafür stehen wir als CDU im Landkreis Nienburg“.

In den zurückliegenden Wochen hatten die vier Wahlbereiche Kandidatinnen und Kandidaten für die Listen gefunden, die es an diesem Abend zu wählen galt. Mit den überzeugenden Abstimmungsergebnissen dieser Mitgliederversammlung sei man nun gut aufgestellt, um einig in den Kommunalwahlkampf starten zu können.
„Das wird keine leichte Zeit“, prognostizierte der Kreisvorsitzende. Die Corona-Pandemie habe die Menschen und die Themen verändert. Viel Frust schwappe aus Berlin zu uns in den ländlichen Raum und auch die Landesregierung schaffe es nicht immer, Gesetze und Verordnungen zu verabschieden, die Begeisterung hervorrufen. Die daraus resultierenden Emotionen treffen alle Abgeordneten bis in die kleinsten Gemeinderäte.

Schmädeke freut sich besonders, dass man es als CDU im Heimatwahlkreis geschafft habe, wieder viele Menschen zu motivieren, sich für Heimat und in Partei zu engagieren. Mit insgesamt 58 Kandidatinnen und Kandidaten gehe man nun zuversichtlich in die kommenden Monate.
„Unsere große Stärke ist der Zusammenhalt. Wenn andere sich streiten, nutzen wir die Zeit, um gemeinsam gute und wichtige Entscheidungen zu treffen und diese auch umzusetzen. Das soll auch in den kommenden Jahren so sein“ schwor Frank Schmädeke seine Mitglieder auf die bevorstehenden Monate des Wahlkampfes ein.

„Am Ende werden die Menschen die Partei und ihre Kandidatinnen und Kandidaten wählen, denen sie vielleicht nicht bedingungslos vertrauen, aber der sie zutrauen, dass sie das Beste aus dem macht, was wir zu bieten haben – gute Infrastruktur, solide Finanzen, ordentliche Wirtschaftsstrukturen, eine lebenswerte Umwelt, passende Bildungs- und Sozialangebote und eine Heimat, mit der wir uns verbunden fühlen – traditionell und modern“.